FISAT Level 1 SZP Grundkurs

 (Industriekletterer Ausbildung Level 1)

Kursinfo

Kursdauer

5 Tage (4 Tage Ausbildung, 1 Tag Prüfung)

Ausrüstung

  • Gurt
  • Verbindungsmittel
  • Helm
  • Handsteigklemme, Bruststeigklemme
  • Karabiner
  • Expressschlinge
  • Abseilgerät
  • Mitlaufendes Sicherungsgerät
  • Umlenkrolle
  • Sitzbrett

 

(kann bei Bedarf gestellt werden.)

Kosten

1200,00 € + 19% Mwst

Online Anmeldung

Datum
Preis
freie Plätze
8. April 2024, 8:00 - 12. April 2024, 17:00
1200,00 €
8
3. Juni 2024, 8:00 - 7. Juni 2024, 17:00
1200,00 €
8
9. September 2024, 8:00 - 13. September 2024, 17:00
1200,00 €
8
4. November 2024, 8:00 - 8. November 2024, 17:00
1200,00 €
8
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Gerne vereinbaren wir Kurstermine nach Ihren Vorschlägen.
Schulung im SIZ oder bei Ihnen vor Ort.
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oder 030 – 2 59 22 55 0

Inhalt

  • Rechtliche Grundlagen, Vorschriften- und Regelwerk
  • Materialkunde, Knoten- und Seilkunde
  • Anschlagpunkte
  • Grundlagen der Sicherungstheorie,
  • Grundlagen der Rettungstheorie
  • Selbst- und Fremdrettung, Praxis
  • Auf- und Abstiegstechniken, Praxis

Schulungsziel und Abschluss

Nach erfolgreicher Prüfung (FISAT – Zertifizierung) sind die Teilnehmer in der Lage, in absturzgefährdeten Bereichen in der Höhe oder an gefährlichen Arbeitsplätzen Seilzugang- und Positionierungstechnik sicher anzuwenden und Selbst- und Fremdrettung durchzuführen.

Die Prüfung erfolgt durch einen externen Prüfer nach den Richtlinien des Fach- und Interessenverbandes für seilunterstützte Arbeitstechniken e.V. (FISAT e.V.).

Teilnahmevoraussetzungen

Für eine Teilnahme am Lehrgang FISAT Level 1 für angehende Industriekletterer sind keine Klettervorkenntnisse erforderlich, beachten Sie jedoch bitte die beschriebenen Voraussetzungen:

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Ersthelferkurs: nicht älter als 24 Monate
  • Arbeitsmedizinische Untersuchung: G41

Arbeiten unter Zuhilfenahme von Seilen

Seilzugangs- und Positionierungstechniken (SZP), international Rope Access genannt, eignet sich als Zugangsverfahren nicht nur für Arbeiten an hoch gelegenen und schwer zugänglichen Arbeitsplätzen, beispielsweise für Inspektionen, Montagen und Reparaturen an Windenergieanlagen, Kirchtürmen, Fassaden, Stadiondächern, sondern auch für Arbeiten in der Tiefe, wie in Brunnen- oder Revisionsschächten. Seilzugangs- und Positionierungstechniken sind eine sichere und dennoch schnelle, flexible und im Regelfall weniger aufwendige Alternative zu Gerüst oder Arbeitsbühne.

Wie funktioniert Seilzugangstechnik und was ist zu beachten?

Das zentrale Thema bei der Anwendung der Seilzugangstechnik ist das redundante System: Die Höhenarbeiter:innen, häufig Industriekletterer genannt, positionieren sich immer mit Hilfe von zwei Systemen, beziehungsweise zwei Seilen:  dem Tragseil und dem Sicherungsseil.
An dem Tragseil steigt der Seilzugangstechniker auf oder seilt sich ab, um sich an der jeweiligen Arbeitsstelle zu positionieren. Das Sicherungsseil dient dazu, den Anwender im Notfall aufzufangen, sollte die tragende Verbindung versagen.

Auszug aus Fisat Seilzugangs- und Positionierungstechniken

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